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2010 Nano! Nutzen und Visionen einer neuen TechnologieTECHNOSEUM - Landesmuseum für Technik und Arbeit in MannheimDie Sonderausstellung zum Thema "Nanotechnologie" im TECHNOSEUM Mannheim will auf ca. 800 qm die Faszination des Blicks in die kleinsten Welten nachvollziehbar machen. Dazu machen die Besucher sich auf zu einer Reise ins Unbekannte, zum Kern der Natur. Im Labor der Natur - NanovisionenWas der Mensch lernt, lernt er von der Natur. Die Natur fordert den Menschen, weckt seine Neugier, seine Entdeckungslust und treibt ihn an zu immer tieferem Verständnis der Gesetze der Natur. War vor 100 Jahren noch der Nordpol oder der Urwald Brasiliens unbekanntes herausforderndes Territorium, geht es heute um die Faszination des Aufbruchs zum Kern der Natur, in ein neues Universum. Die Reise in die Winzigkeit der Nanodimension beginnt im Labor der Natur. Es zeigt, wie der Mensch versucht, die Mechanismen der Natur zu verstehen und für sich zu nutzen. Phänomene aus der Nanowelt können mit dem bloßen Auge entdeckt werden.Die Forscher scheinen gerade in der Mittagspause zu sein. Die Besucher laufen an aufgereihten Terrarien und Arbeitsplätzen vorbei, die alle schon mit Mikroskopen und Lichtlupen zur Untersuchung vorbereitet sind. Sie spazieren durch die neonhelle "Natur", können selbst den Forschergeist erleben, erfahren, wie die Entdeckungslust wächst beim Anblick der "Vorbilder aus der Natur". Der Fahrstuhl – Überfahrt in eine neue WeltMit Visionen im Kopf und der Lust auf Entdeckungen im Bauch geht dann mit dem Fahrstuhl in das Innere des Technoseums ins Stockwerk 10-9. Durch die Aufzugsfenster verfolgen die Besucher die medial animierte Fahrt in die Tiefe der Natur. Die Fahrstuhlgäste verlassen hier im übertragenen Sinne den uns bekannten Kosmos und machen sich auf den Weg in die nicht sichtbare Welt der Nanotechnologie.Ebene 10-9 – Auf Reisen in der NanoweltAngekommen in der Nanowelt treten die Besucher ein in das unbekannte Reich der Atome und Moleküle - in den Kern der Natur. Nanostrukturen empfangen die Besucher und umfassen sie - faszinierend und bedrohlich dunkel zugleich. Scheint im Labor die Natur durch den Menschen beherrschbar zu sein, einsortiert in Beobachtungskästen und Terrarien, ist es in der Nanowelt die Natur, die beherrscht. Nanowelten sind Gegenden, in denen man sich vorsichtig und mit Bedacht fortbewegt, aber mit umso mehr Drang zu verstehen und den technischen Fortschritt zu spüren. Das Kleine wird Groß und kann so verstanden werden - Nano zum Anfassen.Aus Nanostrukturen (Fullerenen) baut sich der gesamte Ausstellungsraum und wird zu einem neuen Universum. Die wissenschaftlichen Themenräume "Grundlagen" und "Anwendungen" sind in diesen Fullerenen verortet, umgeben von dunklen "Risikozonen". Die Besucher machen sich auf einen didaktisch geführten Weg von den Grundlagen zu den Anwendungen der neuen Technologie, müssen allerdings immer wieder hinaustreten ins "Ungewisse", in die "Dunkelwelt" der Risikozonen. Zwischen den einzelnen Fullerenen erleben sie ganz hautnah, dass sie sich in einem unbekannten Land, in unbekannter Natur aufhalten. So durchlaufen sie die Welt der Nanotechnologien. Im Gespräch – Visionen und RisikenZurück an der Oberfläche lädt ein "Besprechungszimmer" zum Niederlassen und Diskutieren ein. Nach ihrer Reise in die Nanowelt sind die Gäste nun direkt angesprochen, sich auch selbst in die Diskussion über das Thema einzubringen.id3d-berlin entwickelt die Dramaturgie und Gestaltung der Ausstellung, das A/V-, Licht- und Medienkonzept sowie interaktive und szenografische Exponate, erstellt die Ausstellungsgrafik und übernimmt als Generalunternehmer die Produktion. Dramaturgie Gestaltung Ausstellungsgrafik Interaktive und szenografische Exponate A/V-, Licht- und Medienkonzept Produktion Objekteinrichtung
Artikel"Der Aufbruch zum Kern der Natur" von von id3d-berlin themengestaltung (aus dem Ausstellungskatalog)
Pressestimmen
"Menschen können Nano nicht sehen. Die Ausstellung sollte aber "das Unsichtbare verstehbar machen", so das Motto. Daher war es eine knifflige Aufgabe, Winziges ganz groß rauskommen zu lassen. Das Technoseum hat das Kunststück geschafft und lässt die Besucher mittels dreidimensionaler
Objekte, Tierchen und Mikroskop in diese faszinierende Welt eintauchen." (SWR, 18.03.2010)
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