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2007 Tuch + TechnikTextilmuseum NeumünsterWie wird Wolle zu Garn gesponnen? Wie wird Tuch gewebt? Im Museum Tuch + Technik erlebt der Besucher bei seiner Reise durch die Zeit, dass sich die Grundprinzipien der Tuchherstellung von der Eisenzeit bis heute nicht geändert haben. Viele der Exponate aus 2.000 Jahren Textilgeschichte sind in Betrieb: Spindeln, Spinnräder und Webstühle werden vorgeführt. Eindrucksvoll sind die Maschinen aus der Zeit der industriellen Tuchherstellung. Über 20 Meter lang und mehr als drei Meter hoch ist der Dreikrempelsatz, mit dem die Wollflocken zu einem lockeren Faden verarbeitet werden. Auf den alten industriellen Webstühlen in der Museumshalle flitzen unterdessen die Web-Schützen und produzieren flauschige Plaids. Jeder kann sich zudem selbst als Tuchmacher versuchen: Wolle weben, Fasern unter dem Mikroskop untersuchen oder Stoffmuster am Computer entwerfen. Eng verwoben mit der Geschichte der Textilherstellung zeigt das Museum Tuch + Technik auf der insgesamt 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche auch die Geschichte Neumünsters, das sich vom armen Geestdorf zum größten Industriestandort Holsteins entwickelte. Feste und Vereine, Wohnsituation und Arbeitsbedingungen: Originalobjekte geben Einblicke in das Leben der Menschen vor Ort. Medienstationen mit Zeitzeugeninterviews und historischen Lehrfilmen ergänzen das Angebot. id3d-berlin themengestaltung übernahm die Objekteinrichtung der Dauerausstellung.
Gestaltung: Marius Schreyer Design, Nürnberg, Wuttke + Kekeritz, Neumünster und Blotto Gestaltungsbüro Berlin |
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id3d-berlin gesellschaft für themengestaltung mbH / Ruudi Beier Harry Hauck Peter Wellach / Segitzdamm 2 / 10969 Berlin / Tel. +49-(0)30 61 65 70 0 / Fax + 49-(0)30 61 65 70 20 / mail@id3d-berlin.de |